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Zugunsten unserer Orgel haben wir die Konzertreihe PRO ORGANO ins Leben gerufen. Sie sind herzlich eingeladen zu diesem vielfältigen Konzertangebot, geben Sie gern die Einladung an ebenfalls interessierte Musikliebhaber weiter! Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, am Ausgang erbitten wir eine Spende für die Sanierung unserer Orgel.
» Plakat "PRO ORGANO" mit der Konzertübersicht

Unsere Orgel in der Emmauskirche braucht ihre Hilfe!

Was wäre unsere Emmauskirche ohne ihre schöne Orgel! Seit über 100 Jahren tut sie treu ihren Dienst. Im Jahre 1930 wurde die letzte grundlegende Reparatur am Spieltisch vorgenommen. Dieser leidet zunehmend unter Altersschwäche, und in den nächsten Jahren muss dringend eine grundlegende Reparatur und Erneuerung erfolgen. Dafür ist ein beträchtlicher Betrag von ca. 50.000 € erforderlich. Fast 4.000 € haben wir schon gesammelt und bitten Sie herzlich, mit Ihrer großzügigen Spende die Spielbarkeit unserer schönen Orgel auch zukünftig zu erhalten!

Wir ziehen alle Register - so können Sie helfen:

Jahreskalender 2012

Der Jahreskalender trägt neben neuen und sehr schönen Motiven der Emmauskirche (Foto: H.-G.Meinelt) auch die Monatssprüche der Herrnhuter Losungen auf 14 farbig gestalteten Seiten (Glanzpapier) mit dem Kalendarium in sich. Aufgeklappt kann er für Notizen und zur Terminplanungen genutzt werden.

Format A5, aufgeklappt A4 / Buntdruck
Layout & Foto: Martina Hergt und H.-G. Meinelt
Spende: Stk. 5,55 € / ab 10 St. 4,50 €

Zur Geschichte der Orgel

Die Orgel der Emmauskirche wurde im Jahr 1900 von der Firma Kreutzbach aus Borna erbaut. Sie hatte ursprünglich 32 Register auf zwei Manualen und Pedal mit pneumatischer Traktur und entsprach mit vielen 8- und 16-füßigen Registern ganz dem spätromantischen Zeitgeschmack. Die 41 Prospektpfeifen aus Zinn mussten im ersten Weltkrieg abgeliefert werden und wurden eingeschmolzen. Erst 1927 wurden dafür wieder Prospektpfeifen aus Zink eingebaut. Inzwischen hatte sich das Klangideal gewandelt: Man strebte nach einem plastischem Klang, in dem sich die einzelnen Stimmen klar voneinander abheben. So orientierte man sich nun an den Orgeln der Barockzeit (Silbermann) mit ihrer kontrastreichen Disposition. In diesem Sinne hat die Firma Schmeisser aus Rochlitz unsere Orgel 1937 grundlegend umgebaut. In dieser Gestalt - mit nunmehr 33 Registern, verteilt auf drei Manuale und Pedal und mit elektro-pneumatischer Traktur - besteht die Orgel noch heute. Der Spieltisch wurde 1937 fahrbar eingerichtet. die Orgel erklingt regelmäßig in Gottesdiensten und Konzerten.

I. Manual: Prinzipal 8´, Rohrflöte, 8´ Oktave 4´ Blockflöte, 4´ Spitznasat, 2 2/3´ Oktave, 2´Cornett 2-4fach, Mixtur 4fach
II. Manual: Gedackt 8´, Prästant 4´, Flachflöte 2´, Quinte 1 1/3´, Scharf 3fach, Krummhorn 8
III. Manual: Gedackt 16´, Geigenprinzipal, 8´ Soloflöte, 8´ Schwebung, 8´ Oktave, 4´ Querpfeife, 4´ Rohrnasat, 2 2/3´ Terzflöte, 1 3/5´ Nachthorn, 2´ Schwiegel, 1´ Trompete 8´
Pedal: Prinzipalbaß 16´, Subbaß 16´, Flötenbaß 8´, Oktavbaß 4´, Choralflöte 1´, Posaune 16´, Trompete 8´, Clarine 2´


29.01.2012 | emm@uslukasweb v5.83.1
Inhalt: Kirchenvorstand | Gestaltung: Tim D. Domigall

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