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Rückblicke

Chorfahrt nach Krummenhennersdorf

Am Freitag, dem 13. Januar, war es wieder einmal so weit und ca. 30 Chorsänger mit ihren Familien trafen am späten Nachmittag zu einem Probenwochende in Krummenhennersdorf ein. Mit viel Musik und geselligem Tanz eröffnete unsere Chorleiterin Martina Hergt den ersten Abend. Es erwartete uns ein reich gedeckter Tisch. Nach einer langen Nacht trafen sich alle zu einer Morgenandacht. Nach einem ausgiebigen Einsingen begann der eigentliche Teil mit gemeinsamen Proben und Übungen in den einzelnen Stimmlagen. Vor allem Werke der Passions- und Pfingstzeit konnten intensiv geübt werden. In den Pausen nutzten einige die Möglichkeit, die herrliche Landschaft um das "Haus zur Grabentour" zu erkunden. Am Samstagabend trafen sich alle zu einer geselligen Runde. Dabei erklangen verschiedene Flöten, Akkordeon, Trompete und Violinen. Aber auch Märchen, Geschichten und Gedichte begeisterten die Zuhörer. Fast ein bisschen wehmütig darüber, dass sich dieses schöne Wochenende wieder einmal viel zu schnell dem Ende neigte, starteten die Autos wieder in Richtung Leipzig.

Anja Hintersdorf

Das Team der Kinderarbeit zu Gast in Moritzburg

Vom 11. bis 13. November hatten wir vom Team der Kinderarbeit die einmalige Gelegenheit, an einer Schulung im Theologisch-Pädagogischen Institut (TPI) in Moritzburg teilzunehmen. Unser Team unter der Leitung unserer Gemeindepädagogin Susan Graf besteht aus 8 fleißigen HelferInnen, denen die Kinder unserer Gemeinde am Herzen liegen: Sigrun Dreßler, Gisela Nadolny, Hildegard Brand, Ines Froehlich, Nicole Wegmarshaus, Conny Kohl und Michael Zeising.

In Moritzburg lernten wir unter der fachkundigen Anleitung von Herrn Lange und Frau Bankmann einen Glaubenskurs aus der Reihe "Die Stufen des Lebens" kennen. Wir kamen mit Mitarbeitern und Ehrenamtlichen aus Gemeinden im Erzgebirge und aus der Lausitz ins Gespräch über unseren Glauben und die vielen kleinen und großen Dinge des Lebens. Wir konnten uns sehr über die angenehme Atmosphäre im TPI freuen: Wir durften in der wunderschönen Tagungsherberge übernachten und wurden erstklassig verpflegt. Auch die Kursleiter kümmerten sich rührend um unser Wohl.

Viele Eindrücke und neue Erfahrungen nehmen wir mit in unseren Alltag, der entsprechend dem Kursthema "Farbe kommt in dein Leben" dadurch vielleicht ein Stück mehr Farbe bekommt.

Gern geben wir unsere Erlebnisse auch an Sie weiter. Sprechen Sie uns doch einfach mal an...

Michael Zeising


Unsere Jugendlichen gestalten Gottesdienste
. Reformationstag 2011

Wie schon im vergangenen Jahr haben im Kirchspielgottesdienst am Reformationstag die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden der 7. Klasse mit einem Anspiel zu Tetzel und Ablassbriefen Gründe für die Reformation gezeigt. Die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden haben sich persönlich vorgestellt und bekamen als Begrüßungsgeschenk einen Kugelschreiber mit auf den Weg. "Schön, dass DU da bist" und das Kirchspiel sind darauf zu lesen

. Gedenken an den 9. November 1938

Acht Jugendliche aus dem Kirchspiel gestalteten das Friedensgebet in der Nikolaikirche.

In der Jungen Gemeinde und im Konfirmandenunterricht wurde das Thema behandelt und der Gottesdienst vorbereitet, in dem die Jugendlichen die Geschichte von Jenny und Raffi erzählten: Die beiden Freunde erlebten 1938 den 9. November gemeinsam in Berlin. Jenny und ihre Familie standen der jüdischen Familie von Raffi bei.

Die Fürbitten waren im Konfirmandenunterricht gesammelt und formuliert worden. Durch die jüdischen Gesänge – gesungen von Kantor Gerber aus Houston – wurde das Friedensgebet zu einem eindrucksvollen Gedenkgottesdienst für die Jugendlichen und die vielen Besucher. Danke auch an alle Eltern für die Unterstützung.


Meine Taufe

Am 18. September um 10.30 Uhr feierten wir in der Emmauskirche unter dem Thema "Meine Taufe" einen Familiengottesdienst, der auch von den Kindern und Erzieher/Innen aus unserer Kindertagesstätte ausgestaltet wurde. Höhepunkt dieses Gottesdienstes waren drei Taufen. Im Vorfeld wurde im Kindergarten mit den Kindern dieses Thema erarbeitet. In verschiedenen Gruppen haben wir über die Taufsymbole Wasser, Kerze, Taufstein, Paten, Taube, Taufspruch und Gemeinschaft gesprochen. In der Emmauskirche schauten wir uns den Taufstein an und von Susan Graf erfuhren wir etwas über dessen Bedeutung.
Die Kinder gestalteten für jede Gruppe eine eigene Taufkerze, die zum Tauftag der Kinder angezündet wird. Sogar ein Taufstein wurde gebaut und dann festlich geschmückt. Nach vier Wochen intensiver Gruppenarbeit entstand zu diesem Thema eine kleine Ausstellung.
Diese Zeit war auch für uns Erzieher/Innen eine gute Erfahrung, da wir neu oder anders über unsere eigene Taufe nachdenken konnten.

Ramona und Andrea


"Taufet sie…"

- so sagt es Jesus zu seinen Freundinnen und Freunden. Der Einladung vom Anfang des Jahres zum Glaubenskurs sind sechs Erwachsene gefolgt, und am 11. September konnten dann zum Abschluss des Kurses in der Emmauskirche Taufen und Konfirmationen gefeiert werden. Ein feierlicher und wunderschöner Gottesdienst!
Eine Woche später haben Kirchgemeinde und Kindergarten das Tauffest zum Jahr der Taufe gefeiert. Im Gottesdienst wurde die Geschichte von Swimmy erzählt. "Allein sein ist doof – Gemeinschaft ist toll." waren die Worte der Kinder. Und passend dazu wurden drei Kinder durch die Taufe in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Im Anschluss an den Gottesdienst feierten 60 Erwachsene und Kinder mit den Täuflingen mit einem feierlichen Mittagessen an der festlichen Tafel weiter. Zur Geschichte eines Wassertropfens, dessen Weg ihn aus einer Regenwolke bis ins Taufbecken führte, wurden für die Täuflinge schöne Mobiles mit Wünschen gebastelt. Die Kirchgemeinde und das Kirchspiel begrüßen alle Täuflinge und Konfirmierten!
P.S.: Das nächste Tauffest feiern wir am 4. Dezember um 15.30 Uhr in Mölkau!


Gemeinsame Zeit des Ehepaarkreises in der Käthe-Kollwitz-Hütte bei Dahlen

Unsere Rüstzeit in der Dübener Heide stand unter dem Thema „Geh aus mein Herz und suche Freud...“.
Dieses schöne Lied haben wir am Abend mit allen 15 Strophen gesungen, begleitet von den Klängen einer Veeh-Harfe. Dabei haben wir an die wunderbare Natur der Dübener Heide gedacht, an unsere Begegnungen mit jungen Rehen, einer dicken Kröte, einer Blindschleiche und, und,... - und an die vielen herrlichen uralten Buchen und Eichen in hügeliger Landschaft, die für alle etwas Besonderes bot: Den rüstigen Wanderern schöne Waldwege, den ganz Mutigen ein kühles abendliches Bad im nahen Weiher, Anderen das abwechslungsreiche Gelände unseres Hotels. Und immer fanden wir am Nachmittag eine gastliche Stätte mit den köstlichsten Eisbechern und Torten.
Interessant und zum Nachdenken anregend waren die Informationen über Kirchgemeinde, Kirchspiel und Landeskirche.
Am Sonntag haben wir nach dem traditionellen morgendlichen Trompetenständchen und einem ausführlichen Frühstück den liebevoll gestalteten Familiengottesdienst in Dahlen erlebt.
Nach dem Mittagessen hieß es "Auf Wiedersehen, wir kommen im nächsten Sommer wieder!"

Karin Stein


Unser Kirchspiel beim Kirchentag 2011 in Dresden

Abend der Begegnung
Nach einer kurzen Nacht und voller Tatendrang, brachen wir, die Gruppe des Kirchspiels, auf um den Stand für den Abend der Begegnung in Dresden aufzubauen um dann die Besucher des Kirchentags am Abend mit heißen Würstchen zu versorgen. Nach einer kurzen Fahrt, mit lauter leckeren Sachen an Bord, bauten wir den Stand auf und freuten uns daran, dass es nicht regnete. Nach einigem hin und her stand der Pavillon samt Einrichtung in der Nähe des Goldenen Reiters, endlich. Danach besuchte ein Teil der Gruppe den Eröffnungsgottesdienst, bei dem es um das Thema des Kirchentages ging: "…da wird auch dein Herz sein." (Matthäus 6,21); man soll Schätze im Himmel und nicht auf Erden anhäufen. Nachdem dieser Gottesdienst vorbei war, ging es ans Verkaufen. Sich dabei mit heißen Würstchen gegenüber Bratwurst und Co. durchzusetzen war gar nicht so einfach. Im wahrsten Sinne des Wortes kam es dabei zu vielen schönen, kurzen Begegnungen mit Kirchentagsteilnehmern, Betreuern der Nachbarstände und Mitglieder anderer Gemeinden. Alle Würsten haben wir verkauft. Natürlich gab es noch viel anderes zu sehen, z.B. Musiker oder Workshops, zum mitmachen und zuhören. Zum Schluss waren wir noch alle beim Abschluss, dem Lichtermeer, wobei ein eigens komponierter Choral für diesen Kirchentag erklang. Nun ging es ans Abbauen, dies war noch mal ein kleiner Kraftakt zum Schluss. Nach dem wir alles eingepackt und verstaut hatten, fuhren wir wieder nach Leipzig. Hier wurde noch schnell alles entladen. Um 2.00 Uhr fuhren alle geschafft und denn noch glücklich nach Hause. Alles in Allem war es ein sehr gelungener, erfolgreicher Tag an dem sich das Kirchspiel sehr gut präsentiert hat.

Konfirmandentreffen
Am 3. Tag des Kirchentags begaben sich viele Konfirmanden und Konfirmandinnen und Junge Gemeinde-Mitglieder des Kirchspiels zum ökumenischen Konfirmandentreffen. Dabei fuhren wir zunächst mit der S-Bahn nach Dresden und suchten dann das Gelände auf. Das Programm begann mit einer Einstimmung und einer kleinen Andacht in einer großen Eissporthalle. Leider war es in ihr nicht ganz so kühl wie erwartet. Nun gab es die erste Workshopzeit wo man verschiedenste themenbezogene Veranstaltungen besuchen konnte oder man ging zum Markt der Möglichkeiten. Zum Mittag folgte ein gemeinsames Singen mit der Band Viva Voce. Danach wieder eine Workshopzeit voller Möglichkeiten. Nun folgte das Konzert unseres Chors in einer katholischen Kirche, denn das Motto hieß ja Ökumene. Nach dem dieses sehr schöne ökumenische Konzert beendet war, fuhren wir wieder mit dem Zug nach Hause. Nach diesem sehr erlebnisreichen, heißen Sommertag fuhren alle geschafft aber um viele Erfahrungen reicher nach Hause.

Tom Beyer


"Rein in den Wald – und Rauf auf den Baum!"

Die Abenteuerlust und Freude am Beisammensein hat uns mal wieder gepackt. Und so traf sich die Junge Gemeinde am 17. und 18. Juni 2011 in Baalsdorf. Den Freitagabend verbrachten wir gemütlich mit leckerem essen und einem Feuer im Pfarrgarten. Haben erzählt und gespielt und haben so etwas mehr über die Anderen erfahren.

Den Anschluss bildeten "Wallace und Gromit" im schaurig-spaßigen "Gute-Nacht-Kino" unter freiem Himmel. Am Samstag ging es dann mit dem Fahrrad "rein in den Wald und rauf auf die Bäume"... Trotz Regen und luftigen Höhen hatten wir viel Spaß im Kletterwald. Also, bis bald, zu neuen "Abenteuern"!

Eure Nicolle


Kann ich auch mal mit der Kutsche fahren?

Der Wandertag der Kindergartenkinder der Kinderinsel EMMAUS ging in diesem Jahr (2011) nach Klosterbuch.
Vom Bahnhof bis ins Kloster fuhr uns eine Pferdekutsche. Da in dieser nicht für alle 52 Kinder Platz war, kam jeweils nur die Hälfte der Gruppe in den Genuss des Fahrens. Die anderen legten den Weg auf Schusters Rappen zurück.
Im Kloster angekommen teilten wir uns in drei Gruppen: Papier schöpfen, Naturführung und Klostersuppe kochen:

Bei der Naturführung lernten wir das Kloster und seine Umgebung kennen, zum Beispiel eine gefährliche Sandbank am Muldenufer.

Wunderschönes selbstgestaltetes Papier entstand in der Papierwerkstatt und das anstrengende Gemüseputzen wurde mit einer leckeren Klostersuppe für alle belohnt.
Nach dem Mittagessen wurden die große Wiese und die Ruinenreste des Klosters zum ausgiebig Spielen genutzt.

Andrea Ziesmer, Alexander Herfort


Konfirmationen im Kirchspiel 2011

Am Sonntag Palmarum fand in Baalsdorf der Festgottesdienst zur Konfirmation statt, am Sonntag Jubilate in Mölkau und am Pfingstfest wird in der Emmauskirche Konfirmationsgottesdienst gefeiert. Wir freuen uns mit den Konfirmierten und wünschen ihnen den reichen Segen unseres Gottes auf allen ihren Wegen!

Von links: Conrad Theuner, Tom Beyer, Tim Bott, Richard Astermann, Karl-Friedrich Sommer, Josephine Kahnt, Anne Wönckhaus, Franziska Scheinpflug, Eva Mauersberger und Maximilian Kästner


Bildungs- und Begegnungsreise nach Israel

Vom 31. März bis 10. April fand unsere – von allen Mitgefahrenen schon lange und mit großer Spannung und Vorfreude erwartete – Gemeindefahrt ins "Heilige Land" unter Leitung von Pfarrerin Angela Langner-Stephan statt. Neben Mitgliedern unserer eigenen Kirchgemeinde gesellten sich außerdem noch Gemeindeglieder der Kirchgemeinde Rückmarsdorf-Dölzig mit Pfarrerin Ines Schmidt sowie Menschen aus anderen Gemeinden im Leipziger Umland zur 25 Personen starken Reisegruppe.

Nach Ankunft in Tel Aviv hatten wir zunächst Gelegenheit, uns einen Eindruck von der sehr modernen, pulsierenden und lebendigen Mittelmeerstadt zu verschaffen, von wo aus wir mit einem Reisebus und unserer israelischen Reiseleiterin Esther Breuer höchst beeindruckende Stätten aus herodianischer, byzantinischer und der Kreuzfahrer-Zeit, wie Akko, Cäsarea und Haifa, sowie die Felsenhöhlen von Rosh HaNikra an der libanesischen Grenze besichtigen konnten. Nach vier Tagen näherten wir uns den heiligen Stätten in Galiläa mit einer Bootsfahrt auf dem See Genezareth und hielten auf dem Berg der Seligpreisungen, in Kapernaum sowie dem Taborberg (Verklärung Jesu) inne, um an die Zeit des Wirkens Jesu zu erinnern. Mit unserem "Einzug in Jerusalem, der sehr religiös geprägten Stadt mit orientalischem Flair, standen zum einen der Leidensweg Jesu von der Via Dolorosa bis hin zur Grabes- und Auferstehungskirche und zum anderen das sehr lebendige und kulturelle Leben der jüdischen Bevölkerung Israels mit bspw. der Besichtigung der "Westmauer" (oder "Klagemauer") im Mittelpunkt dieser Tage.

Unsere Reise wurde bereichert durch Übernachtungen in "Kibbuzim" (jüdisch-ländliche Kollektivsiedlungen) und zahlreiche Begegnungen mit Einheimischen unterschiedlicher kultureller Herkunft, wie dem jüdischen Reformrabbiner Prof. Dr. Jehoyada Amir oder dem palästinensischen lutherischen Pfarrer Dr. Mitri Raheb in Bethlehem, sowie durch ein ergreifendes Gespräch mit einer Holocaust-Überlebenden.
Wir blicken zurück auf zehn äußerst eindrucksvolle und erlebnisreiche Tage im "Heiligen Land", in denen wir uns intensiv mit Meilensteinen der jüdischen und christlichen Geschichte sowie der komplizierten Problematik des Nahost-Konfliktes beschäftigen konnten. So kehrten wir erfüllt und in der Hoffnung auf einen nächsten Besuch nach Leipzig zurück.

Kathleen Wadewitz


Musikalischer Jugendgottesdienst am 6. März
- "Wofür hätten Sie gern mehr Zeit?"

Diese Frage hat Henrike Sommer aus der Jungen Gemeinde unter professioneller Anleitung von Radio PSR verschiedenen Leipzigern gestellt. Und um Zeit drehte sich auch der musikalische Jugendgottesdienst am 6. März. Ausgestaltet wurde dieser vom Jugendchor OSTLicht und Jugend­lichen aus unserem Kirchspiel. -Mit tollen Stimmen, ergreifenden Texten und selbst gestalteten Anspielen Gott ein Stückchen näher kommen… - dafür hätte ich auch zukünftig gern mehr Zeit!

Nicolle Ziera (Gemeindepädagogin)


"SMS to God" - Konfirmandenfahrt

Mit etwa 45 Konfirmandinnen und Konfirmanden, einigen Jugendlichen aus den Jungen Gemeinden, einem Gemeindepraktikanten, einer Vikarin und drei Pfarrern ging es vom Sonnabend, dem 12. Februar bis Donnerstag, den 17. Februar 2011, zur Rüstzeit nach Lückendorf in die Oberlausitz. Der erste Schreck, dass das Haus dort aufgrund der unerwartet, aber erfreulich guten Beteiligung der Kirchgemeinden aus Taucha und dem Leipziger Osten und Südosten bis über die Kapazitätsgrenze hinaus belegt war, konnte schnell überwunden werden. Der Gottesdienst am Sonntag führte in die Beschäftigung mit Gottesbildern, die den roten Faden für die inhaltliche Arbeit bildete, anhand der Gottesbegegnung des Mose am brennenden Dornbusch in der Wüste ein. Daneben gab es auch wieder viel zu erleben: ein winterlicher Spaziergang nach Oybin, das gemeinsame Baden und Schwimmen, die Städte Görlitz mit dem Heiligen Grab und Zittau mit den Fastentüchern sowie die Herrnhuter Brüdergemeine und die dortige Adventssternmanufaktur. Weitgehend wohlbehalten und gesund, um Erfahrungen reicher und etwas geschafft, kamen alle wieder in Taucha und Leipzig an. „SMS to God“ – Kurzmitteilung an Gott war der Versuch, jungen Menschen eine lebendige Gottesbeziehung nahe zu bringen. Möge dadurch etwas auf den Weg gekommen sein!

Jan Teichert


Gemeindeversammlung am 16.01.2011

Im Anschluss an den Gottesdienst am 16. Januar lud die Kirchgemeindevertretung zur Gemeindeversammlung in der Emmauskirche ein. Über 70 Gemeindeglieder folgten der lebhaften Diskussion um das Gemeindeleben, den Gottesdienst und die Finanzlage und notwendige Investitionen. Auch das Ehrenamt, das ohne unsere zahlreichen Helfer nicht auskommt, war ein großes Thema: Hilfestellung ist vor allem beim Diakonischer Besuchsdienst, den Seniorenveranstaltungen, dem Gottesdienst im Altenpflegeheim sowie bei Reinigung und Winterdienst dringend gesucht. Angesprochen wurde neben dem Kirchencafé auch der Förderverein für die Emmauskirche, der im Entstehen ist.
Vorschläge und Anregungen gab es viele bei der Versammlung, vom Krabbelgottesdienst bis zur Waldandacht im Stünzer Park und der Patenschaft für neue Gemeindeglieder.


Gemeinsam unterwegs
– die neue Junge Gemeinde im Kirchspiel startet durch

Der Start in eine gemeinsame Zeit als Junge Gemeinde im Kirchspiel war ein gelungener!
Vom 3. bis 4. September haben wir, das sind ca. 20 Jugendliche aus Sellerhausen, Volkmarsdorf, Paunsdorf, Baalsdorf und Mölkau, uns zu einem fröhlichen Wochenende getroffen.
Dazu haben wir am Freitagnachmittag unsere Zelte und Schlafsäcke in Baalsdorf aufgeschlagen. Nach einer schwungvollen Begrüßungs­runde auf Seilen konnten wir bei leckeren Salaten, Würstchen und gebackenem Brot schlemmen und schwatzen, uns am Lagerfeuer wärmen und den Tag mit einer Taizé-Andacht in der Kirche ausklingen lassen.
Gut gerüstet ging es am nächsten Morgen auf nach Wurzen. Dort warteten auch schon die beiden Erlebnispädagogen von „Querfeldein“ mit großen Schlauchbooten. Mehr oder weniger unerschrocken lauschten wir den Einführungen in die Regeln des Paddelns auf der Mulde, warfen uns in körperbetonte Schwimmwesten, griffen beherzt zum Paddel und schwangen uns ins Boot.
Aber das sieht von weitem immer einfacher aus als gedacht: Um vorwärts zu kommen und vor allem das Boot dorthin zu steuern, wo auch Wasser ist (nicht etwa eine Insel oder das Ufer) müssen alle gleichmäßig das Paddel bedienen. Doch „Übung macht den Meister“ und nach ca. 1 ½ Stunden landeten wir alle wieder sicher an Land. Und so manch einer wäre gern weiter gepaddelt… naja, das nächste Mal! Doch zunächst folgten die gebührende Stärkung und dann ein etwas längerer Fußmarsch zum Zug. Gott sei Dank bei herrlichstem Sonnenschein.
Trotz verpasstem Zug gelangten wir doch alle erschöpft, aber zufrieden zu Hause an.
Wir freuen uns auf die nächste gemeinsame Aktion!

Eure Nicolle und Euer Micha


Kindercamp in Baalsdorf vom 20. bis 22.08.2010

Zu unserem diesjährigen Kindercamp haben die Kinder nacheinander Adjektive genannt, die die Kindercamp-Mitarbeiter dann in den vorher geschriebenen Bericht einsetzten. Viel Spaß beim Lesen!

„Unser nasses Kindercamp

Freitag, ein lustiger Tag: 24 windige Kinder und 7 kalte Erwachsene hatten sich aufgemacht, um schnelle Tage im hässlichen Baalsdorf zu verbringen. Zuerst mussten alle heißen Zelte aufgebaut werden. Zum Glück halfen die neuen Eltern dabei mit. Als alle fertig waren, gab es pickeliges Abendbrot, das unsere bunte Ines groß zubereitet hatte. Zur anschließenden spaßigen Begrüßungsrunde trafen wir uns am kleinen Schwungtuch. Schnell haben wir alle roten Namen gelernt und festgestellt, dass in diesem Jahr nur 4 schwere Jungs, aber 20 komische Mädchen mitgefahren sind. Abends dauerte es noch ziemlich lange, bis in allen Zelten endlich dumme Ruhe eingekehrt war.
Am ekligen Samstagmorgen waren die riesigen Großen sehr entzückt, wie lange die herrlichen Kinder in ihren Zelten schliefen. Aber schließlich gab es doch ein behindertes Frühstück. Unsere rosige Anne hatte vorher sogar das Geschirr nach Farben sortiert. Am Vormittag trafen wir uns im krümeligen Kreis zum Singen und zu grünen Spielen rund um unsere supercoolen Füße. Dazu hatte jeder ein Paar brillante Schuhe mitgebracht. Dann konnten wir in verschiedenen Gruppen unsere schimmeligen Füße ausprobieren. Manche malten duftende Bilder mit den Füßen bei der lieben Hildegard. Einige haben sogar ein Schiffchen mit den Füßen gefaltet! Unsere liebliche Nicolle hatte eine krasse Kletterstrecke aufgebaut, auf der besonders die ungeduldigen Jungs temperamentvolle Höchstleistungen erzielten. Äußerst leicht war auch die geduldige Fühlstrecke, die die gemeine Susan aufgebaut hatte. Beim bösen Micha, der witzigen Nicolle und der unfairen Sarah konnten alle ihre Füße so richtig verwöhnen lassen. Später kam der schrumplige Herr Siebert zu uns und erzählte eine fleißige Geschichte aus der Bibel. Weil viele linke Kinder mitspielen durften, war es besonders liederlich für alle. Viel zu schnell verging der helle Nachmittag, und Micha zündete ein luftiges Lagerfeuer an. Alle sangen verkrüppelte Lieder zur muffligen Gitarre. Zum letzten langweiligen Mal gingen wir im Dunkeln zur Andacht in die Kirche.
Am Sonntagmorgen mussten wir 2 fröhliche Kilometer zur Kirche laufen. Grund zum Jammern? Nur wenige super Kinder hatten Lust zum Laufen, aber wir haben es doch frech zum GOTTESdienst geschafft. Nun sitzen wir schon in der artigen Abschlussrunde und freuen uns über die interessanten Füße, die wir gebastelt haben. Wenn es verrückt war, sehen wir uns im nächsten erfrischenden Jahr im fiesen Kindercamp! Bis dann!“

Nicolle Ziera, Gemeindepädagogin


Abschiedsgruß

Mit diesen Zeilen möchte ich mich auch an dieser Stelle aus den Gemeinden verabschieden. Seit ziemlich genau 11 Jahren habe ich in den Gemeinden Baalsdorf und Mölkau, von Anfang auch etwas in Paunsdorf und später mit der Kirchspielgründung noch Sellerhausen-Volkmarsdorf mit als Pfarrer versucht zu wirken. Ja, was bedeutete bzw. bedeutet mir dies weiterhin?
Vor allem geht es mir darum, die Menschenfreundlichkeit Gottes und seine Nähe anzusagen oder in den vielfältigen Ausdrucksformen seiner Zuwendungen sichtbar werden zu lassen. Manchmal bei schönen Anlässen geht dies ganz einfach und ist nahezu offensichtlich, es gab/ gibt aber auch Situationen, in denen daran gezweifelt werden darf. Gerade auch dann den Bezug auf Gott nicht aufzugeben, sondern fragen zu dürfen, dafür eine Adresse mit großem Erfahrungshintergrund zu haben, ist ein besonderer Schatz. Überhaupt bekommt das Leben eine tiefere Dimension, wenn der Horizont vor Gott oder dem Umfassenden nicht Halt macht. Dies konnte ich vielfältig mit anderen erleben.
Das Christentum bietet dafür eine reichhaltige Geschichte, die zwar auch Irrtümer samt fehlerhaftem Verhalten oder Denken bereithält, jedoch viel mehr den Menschen geadelt hat, seine grandiosen Möglichkeiten trotz aller Endlichkeit aufspüren lässt. Und im Endeffekt eben nicht nur ein paar Auserlesene, sondern jeder Person zugesprochen ist. Was oft nicht ganz einfach umzusetzen ist oder eine gewaltige Herausforderung darstellt, bleibt ein bewahrenswertes Geschenk durch Jesus. Dies wach zu halten ist Aufgabe unserer Kirchgemeinden, die deshalb innerlich und äußerlich gepflegt werden müssen. D.h. nicht nur der Vergangenheit verhaftet zu sein, sondern sie für die Gegenwart fruchtbar zu machen. Denn Christsein heißt ja im Endeffekt, zukunftsoffen zu existieren, sich also für Zukünftiges öffnen. In dieser Verbindung über Zeiten hinweg gibt es einen Segensstrom. Das ist eben etwas anderes, als nur die Gegenwart auszuschlachten, weil man ja nicht weiß was kommt. So können gerade Christen Dinge aus der Vergangenheit prüfen, Gegenwärtiges auf wahrhaft Menschenwürdiges hin gestalten und so jedem Leben eine Perspektive zu geben. Oft konnte ich feststellen, dass diese Botschaft in mancher Lebensdürre gern aufgenommen wurde und wer sie mit weitergab, zehrt ebenso von diesem Quell.
Sicher bleibt da auch mir einiges unerfüllt und gewiss konnte ich diesbezüglich nicht alle Erwartungen erfüllen. Mir wäre es auch lieber gewesen, noch mehr Zeit für Besuche ob nun in einer schwierigen Situation oder einfach so, für verschiedene Feiern, gemeinsame Unternehmungen usw. gehabt zu haben. Leider muss ich da bei allem Bemühen auch die Begrenztheit meiner Kräfte eingestehen. Und manchmal war nicht die nötige Geduld vorhanden, das Wachsende zu entdecken oder kleinere Pflänzchen schon zu integrieren. Trotzdem ist viel wirklich Aufbauendes im kleinen Rahmen oder in größeren Zusammenkünften, sowohl innerlich als auch äußerlich passiert. Dafür bleibe ich dankbar und bin gewiss, dass davon auch einiges weiter gedeiht. So hoffe und wünsche ich vor allem den Baalsdorfer und Mölkauern – aber natürlich nicht nur ihnen, dass Sie die Kirchgemeinden vor Ort bis weltweit weiterhin selber als eine attraktive Größe ihres Gottvertrauens nutzen. Und es setzt sich als Aufgabe fort, dies zeitgemäß zu gestalten und offenherzig anzubieten. Ebenso ein herzliches Dankeschön allen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern, die mich dabei wesentlich unterstützten und sicher vor Ort künftig manches bewegen.
In diesem Sinne verbleibe ich hier mit herzlichen Grüßen und ab 1. September weiter wirkend in dem Kirchspiel Kohrener Land

Ihr Pfr. Matthias Ellinger

Verabschiedung war am Sonntag, den 29. August, im Rahmen des Gemeindefestes Baalsdorf-Mölkau (» www.pfarre-baalsdorf.de)

Seniorennachmittagsausflug

am Donnerstag, 8. Juli, - diesmal bei großer Hitze. 33° C zeigte das Thermometer! Trotzdem machte man sich schick und kam vollzählig zum Treffpunkt, geschützt durch ein Sonnenhütchen! Große Freude gab es über den angenehm kühlen Bus. Im Backhaus Hennig flossen schon einige Schweißtropfen, aber die Backstubenführung war interessant und Kuchen und Eis mundeten hervorragend. In der Georgenkirche in Rötha lauschten wir bei angenehmen Temperaturen den Tönen der Silbermannorgel und hielten unsere Andacht. Fröhlich, dankbar, pünktlich – aber ein wenig müder als sonst kehrten wir nach Leipzig zurück.


"AbenteuerSpiele"...

das war unser Motto zum Start in die Ferien! Ausgerüstet mit Ball, Kletterseil, Taschenmesser, Picknickdecke und jeder Menge guter Laune haben wir uns auf den Weg zum Gut Mölkau gemacht. Und dort ging es in den Wald. Wir sind gehüpft, geklettert, gerannt, haben Bäume getragen, wurden von Mücken gestochen und sind barfuß durch den Bach gelaufen. Und aus dem, was wir unterwegs gefunden haben, ist der ein oder andere lustige Waldgeist entstanden. Ein gelungener Auftakt in sonnige Ferien!

Nicolle Ziera (Gemeindepädagogin)
Henriette, Paula, Hanna, Grete, Ronja, Wenzel, Börk, Wolf, Hans und Leon (von links nach rechts)

Nicolle Ziera


Abendmahl - Gemeinschaft an GOTTes Tisch


Vom 12. bis zum 14. März stand für Kinder und Erwachsene aus unserem Kirchspiel das Abendmahl im Mittelpunkt. Zehn Kinder bereiteten sich gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern auf das Erstabendmahl vor. Spannung, Aufregung, Erwartung und Freude äußerten die Kinder, denen christlicher Glaube und Gemeinde durch GOTTesdienst, Christenlehre und Mitwirken bei verschiedenen Kinderangeboten vertraut sind.
Am Freitagabend lernten die Kinder die Abendmahlsgeschichte aus dem Matthäusevangelium kennen. Für uns als Eltern war in dieser Zeit Gelegenheit, neu über die Bedeutung des Abendmahls für unser eigenes Leben nachzudenken und uns auszutauschen. Es war für alle Beteiligten eine besonders intensive und gesegnete Zeit.
Nach einem gemeinsamen Abendessen trafen wir uns im Altarraum. Martina Hergt erklärte den Kindern die Abendmahlsliturgie, Angela Langner-Stephan sang diese und zeigte die dazu gehörigen Handlungen. Der Wechselgesang der alten Worte und Gebete in der abendlichen Stille der Emmauskirche, in den auch die Kinder mit einstimmten, war für mich der Höhepunkt des Abends. Der Kinderbibeltag am Samstag war offen für alle Schulkinder des Kirchspiels. Gemeindepädagogen und ehrenamtliche Helfer erwarteten ca. 20 Kinder in der Emmauskirche. Auch hier war GOTTes Einladung an seinen Tisch zentrales Thema. An drei Stationen ging es um Stärkung, Erinnerung und Gemeinschaft als wichtige Aspekte des Abendmahls. An einer vierten Station lernten die Kinder die Abendmahlsgeräte genauer kennen und erfuhren, wie Hostien hergestellt werden. Die Kinder der Theatergruppe leiteten mit ihrem biblischen Stück vom großen Festmahl über zum gemeinsamen festlichen Abschlussessen. Im FamilienGOTTesdienst am Sonntag konnten alle an der Freude der eingeladenen Armen, Kranken und Bettler im Theaterstück teilhaben. Für die Kinder war der erwartete Augenblick endlich gekommen. In einer gemeinsamen Runde mit ihren Familien erhielten sie ihr erstes Abendmahl in der Gemeinde. Ich bin dankbar, dass die Kinder ganz selbstverständlich in den GOTTesdienst und die Gemeinschaft der Christen hineinwachsen. Wunderbar, dass sie in unserem Kirchspiel die Gelegenheit haben, auch und gerade im Abendmahl mit allen Sinnen GOTTes Zuwendung und das Miteinander seiner Kinder zu erleben. Für mich wird damit ein Wort von JESUS lebendig:
"Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht daran, denn solchen gehört das Reich GOTTes."

(Lukas 18,16)

Hildegard Brand


"Martin Luther war…"


Diese Worte waren in der Andacht zum Reformationstag in der Emmauskirche zu hören. Damit begann ein Anspiel, in dem Stationen aus dem Leben Martin Luthers dargestellt wurden. Kurze Szenen brachten Formen des Glaubenslebens jener Zeit zum Ausdruck, zeigten was Luther in diesen Fragen bewegte und welch­e Anstöße er gab, für die Veränderungen, die als Reformation in die Geschichte eingegangen ist. Den Abschluss bildete Luthers Übersetzung des neuen Testaments ins Deutsche auf der Wartburg, worauf alle Mitwirkenden nach vorn kamen und ihre Kinderbibeln in die Höhe hielten. Ein gelungenes Bild, das für die verändernde Kraft der Reformation bis in unsere Zeit spricht.
Die Darsteller des Luther-Stückes waren ein Dutzend Kinder der Theatergruppe. Jeden Mittwoch finden sich im Nordraum vierzehn Kinder aus unserer Gemeinde und auch Gäste zusammen, um in spielerischer Art Stimme und Körpersprache zu entwickeln und ein Stück einzustudieren. Die Kinder wachsen dabei in ihren jeweiligen Rollen und erfahren, dass sich jeder Einzelne in einem Stück mit seinen Fähigkeiten in ein gemeinsames Ganzes einbringen kann. Der Beifall nach dem Luther-Stück hat den Kindern sehr wohl getan.
Und der nächste Auftritt rückt näher: Das Krippenspiel. Diesmal mit viel Musikalischem und Spielszenen. Bis dahin sind es nur noch wenige Wochen und es gibt noch viel Arbeit für die Kurrenden und die Theatergruppe, bevor es am Heiligabend heißt: "Volkszählung! Ein Gebot vom Kaiser…"

Peter Kohl


Ich verabschiede mich


Nach neun Monaten Vertretung in der Paunsdorfer Kirchgemeinde möchte ich Ihnen Lebewohl sagen. Wir haben viele schöne Gottesdienste gefeiert in der Genezarethkirche und so manche Nachmittags- und Abendstunde verbracht in den Gemeindekreisen und mit der Kirchgemeindevertretung. Ich war regelmäßig in der Kindertagesstätte und habe eine ganze Anzahl von Gemeindegliedern besucht. Es gab viele gute Gespräche, an Kaffeetischen, am Bett im Pflegeheim und vor Trauerfeiern. Den begonnenen Glaubenskurs werde ich noch bis Anfang Juli fortsetzen. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Offenheit, die ich immer wieder spüren konnte. Jetzt ist es Zeit zu gehen. Die nächste Vertretung in meiner eigenen Gemeinde wartet auf mich. Ich wünsche Ihnen weiterhin ein aufgeschlossenes Herz und Gottes Segen für das, was vor Ihnen liegt.

Ihre Pfarrerin Ute Ellinger

Wir sagen Dank

Ein solcher Abschied fällt nicht immer leicht! Nicht nur deshalb, weil schnell umgeplant und meine Elternzeit verkürzt werden musste. Schließlich verdanken vor allem die Paunsdorfer Pfrn. Ute Ellinger viele lebendige Impulse und denken mit Sicherheit auch gern an die Zeit, in der ich mich familienbedingt etwas rar gemacht habe. Die Vertretung war allerdings von Anfang an auf Zeit angelegt und findet nun – wegen der ab Juni unbesetzten 1. Pfarrstelle der Michaelis-Friedens-Kirchgemeinde – ein vorzeitiges Ende. An dieser Stelle sei nicht über den Verlust geklagt, sondern von ganzem Herzen Dankeschön gesagt für alles, was wir Pfrn. Ellinger verdanken und dafür, dass sie bereit ist, den Glaubenskurs weiter zu begleiten! Wir wünschen ihr viel Kraft und Gottes reichen Segen für die vielen neuen Aufgaben und Herausforderungen!

Im Namen von Kirchenvorstand und Kirchgemeindevertretung
Pfarrer Jan Teichert


Besuch aus der polnischen Partnergemeinde

Und wie immer vergingen die Tage wie im Flug: Am Freitagabend warteten die Gastgeber an der Emmauskirche auf die Gäste aus der polnischen Partnergemeinde. Am Samstag haben wir uns nach Wittenberg aufgemacht: Auf den Spuren Luthers besichtigten wir die Schlosskirche, das Lutherhaus, der Cranachhof und vieles andere und erfuhren durch den Stadtführer und die Übersetzerin viel Interessantes zur Reformation. Am Nachmittag ging es über Coswig in den Wörlitzer Park zu einer Fährfahrt und einem Picknick.
Der gemeinsame Gottesdienst mit Abendmahl und der musikalischen Gestaltung durch das Flötensextett war sicher ein besonderer Höhepunkt.
Am Sonntagabend waren Gemeindeglieder und Gäste zum Grillen und Plaudern bei Familie Pilz. Am Montagmorgen fuhren die Gäste wieder ab.
Danken möchte ich allen Gastgebern und Beteiligten. Ein besonderer Dank gilt Familie Pilz für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Tage!

Wir sind eingeladen, im kommenden Jahr vom 3. bis zum 6. September nach Czechowice-Dziedice zu kommen, Interessierte können sich schon jetzt gern bei mir melden!

Pfarrerin Langner-Stephan


Kindermusical KÖNIG KEKS das 2. Mal

- Dank allen Helfern und Spielern!!! Rund 270 Vorschul- und Schulkinder waren in der Emmauskirche zu Gast und hatten viel Spaß.


Kindercamp 2009: "Gott, wer bist Du?"

Auf dem Bild lachen uns 30 glückliche Kinder und sieben sehr zufriedene Betreuer an. Das diesjährige Kindercamp vom 28. bis 30. August in Baalsdorf zum Thema „Gott, wer bist Du?“ war wieder für uns alle ein außergewöhnliches Erlebnis. Wie jedes Jahr hatten wir viel Spaß beim gemeinsamen Singen, Spielen, Erzählen und Basteln sowie bei unseren Andachten in der Baalsdorfer Kirche. Und so hielt es uns früh nicht lange in unseren Zelten. Als kleine Besonderheit ging unser Kindercamp in diesem Jahr mit dem gemeinsamen Familiengottes¬dienst in das Kirchspielfest über. Beim Gottesdienst konnten alle Besucher die Ergebnisse unserer kreativen Beschäftigung mit unserem Thema sehen und auch hören. Wir freuen uns schon auf das nächste Kindercamp im Jahr 2010. Vielleicht bist Du auch (wieder) dabei?

Michael Zeising


Der Kreis Junger Erwachsener in alter Tradition:
Rüstzeit und Gottesdienst-Gestaltung

Es war ein etwas anderer Gottesdienst, den wir Ende Juni in der Lukaskirche feierten: Ein Stuhlkreis im Altarraum, der aufgrund der vielen kommenden Besucher stetig erweitert wurde; Stephan Vorwergk, der in Personalunion sowohl den Kantor gab als auch die Predigt verlas; dazu wir "Jungen Erwachsenen", die den Gottesdienst mit Texten versahen und die dabei selbst das Gefühl hatten, dass ihnen der Predigttext des damaligen Sonntags schon richtig vertraut war.
Mit eben jenem Text hatten wir uns ein Wochenende vorher schon intensiv beschäftigt. Zumindest so intensiv, wie das 5 junge Familien samt 8 Kindern bzw. Babys auf einer Rüstzeit im Kloster Wechselburg zu tun vermochten. Und dazu gehörte wohl auch, dass am Freitag Abend erst nach halb 10, als alle Kinder schliefen, die erste Bibelstunde für uns begann.
Doch nicht nur thematische Gespräche standen auf unserem Programm. Wir nutzen vor Ort natürlich auch die Möglichkeit, an den Gebetszeiten der Mönche und der Heiligen Messe am Sonntag teilzunehmen.
Ganz nebenbei kamen auch Spiele für Groß und Klein nicht zu kurz: Trampolin, Sandkasten, Wettlaufen und für die Männer das Floßbauen. Das kleine handliche Floß wurde von uns – trockenen Fußes – noch ein Stück bei seiner Reise auf der Mulde begleitet. - Die Gegend um Wechselburg lädt sehr zum Spazieren ein. Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei, um mehr davon zu erkunden, bevor der Sonntag für uns die Heimreise einläutete. Aber: Die nächste Rüstzeit kommt bestimmt.

Claudia Zeising


Foto: H.-G. Meinelt

Einweihung der neuen Kindertagesstätte

Bunt weht es in den Büschen und Bäumen zwischen Altenpflegeheim und unserem neuen Kindertagesstätte am Kleingartenpark. Die roten, grünen, gelben und blauen Bänder - verbunden zu einer langen Kette - erinnern noch an ein genauso buntes Fest.
Am Samstag, den 30. Mai 2009, war es endlich so weit. Wir haben die Einweihung der Kinderinsel "Emmaus" gefeiert.
Nachdem wir zunächst mit einem kleinen Umzugsleiterwagen, bepackt mit Stuhl, Sandspielzeug, Qualitätshandbuch und Bibel, vom alten Kindertagesstätte losgezogen sind, feierten wir in der Emmauskirche einen großen Festgottesdienst. Zu Besuch hatten wir nicht nur Kinder, Eltern, Erzieherinnen, Gemeindeglieder und Gäste, sondern auch Landesbischof Bohl, Oberbürgermeister Jung und Superintendent Henker. Kurrenden, Chor und Orchester, sowie ein gemeinsames Agapemahl machten den Gottesdienst abwechslungsreich und lebendig.

Foto: H.-G. Meinelt

Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Altenpflegeheim und knüpften unsere Bänder von dort bis zum Kindertagesstätte.
Eltern, Kinder und Gäste lauschten aus allen Ecken der Kinderinsel den Ansprachen und Danksagungen. Sogar einen "Kinderinsel-Kuchen" gab es als Geschenk. Und bei herrlicher Musik, gespielt von Familie Villmann, einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee hatte jeder Zeit ins Gespräch zu kommen oder sich umzusehen. Die Kinder hatten in den verschiedenen Gruppenräumen die Möglichkeit zu basteln oder sich schminken zu lassen. Besonders beliebt war auch der neue Matschraum!
Dicht gedrängt sah man Eltern, Gemeindeglieder, jetzige Kindertagesstätte-kinder, Ehemalige, "alte Hasen" und neue Gesichter. Nach jahrelangen Bemühungen, viel Schweiß und Ärger endlich angekommen. Die Zeit verging wie im Flug und schon näherten wir uns dem festlichen Ende dieses Tages. Requisiten wurden aufgestellt, so dass aus dem Atrium eine Märchenbühne wurde. Und schon bald traten Aschenputtel, ihr Vater, die böse Stiefmutter mit ihren zickigen Töchtern und ein weißes Täubchen, gefolgt von Prinz mit güldenem Schuh auf. Danach ließen wir echte Brieftauben vor dem Kindertagesstätte steigen.

Nicolle Ziera


Von Mini-Geigen und großen Werken am Sonntag "Kantate" in der Emmauskirche

An welchem Ort ließe sich der Mama zum Muttertag idealerweise ein Blümchen überreichen? Für meine Familie und mich in diesem Jahr sogar einmal in der Kirche – Kinder- & Jugendkonzert am 10. Mai in der Emmauskirche! Gesagt, getan.
Schon als wir zu Beginn den Programmzettel in die Hand gedrückt bekamen, staunten wir über die Zahl der geplanten musikalischen Beiträge. Noch dazu war die Kirche gut gefüllt mit Eltern, Großeltern und natürlich den großen und kleinen Musikanten - in einer erwartungsfrohen und gespannten Stimmung.
Ohne Frage lag eine Menge Arbeit hinter Martina Hergt und all den anderen ungenannten Helfern, um zu Proben, zu Loben und das Lampenfieber abzukühlen. Der große Auftritt der Kurrenden und Instrumentalkreise, eines großen Kinderorchesters und vor allem auch der Solisten bescherte uns eine wunderschöne anderthalbe Stunde bunter Musik. Begeisterter Applaus zwischen den Stücken war zugleich Dank und Ansporn für die Musikanten. Faszinierend war dabei, wie viele verschiedene Instrumente von den Kindern unserer Gemeinde (und darüber hinaus) gespielt wurden. Wer sieht schon alle Tage so eine Mini-Geige in Aktion?!
Die Musik und die Kinder - sie haben uns sehr ge- und berührt. Und wir wagen uns noch gar nicht vorzustellen, wie wir uns als Eltern fühlen werden, wenn unser Kind eines Tages auch dort vorn in der Kirche steht und musiziert...

Claudia Zeising


Rüstzeit des Familienkreises - Drei Generationen unterwegs!
"Er hält auch dich und mich in seiner Hand..."

Vom 15. bis 17. Mai war der Familienkreis – mit Kindern und Enkeln – zur Rüstzeit in Schönburg. Miteinander wurde viel gesungen und gespielt. Am Samstagvormittag ging es um unsere Hände. Was machen wir alles damit? Auf eine Tischdecke haben wir dann eine bunte Kette mit allen Händen gedruckt. Wichtig war die Zusage Gottes, dass wir alle in seiner Hand gehalten sind. In einer weiteren Runde für die Erwachsenen sind wir der Frage "Wer bin ich? Wer will ich sein? Wer bin ich für die Anderen?" nachgegangen. Außerdem gab es einen Ausflug mit Schiff und Kutsche auf und an der Saale. Zum Abschluss stand am Sonntag der Gottesdienst im Naumburger Dom auf dem Programm.

Angela Langner-Stephan


VORSICHT – Ansteckend!

Der Jugendchor und Band "Ostlicht" der Emmauskirche bedankt sich ganz sehr für die vielen Lobsprüche und die abgegebenen Stärkungen (Schokolade u.ä.) für unser neues Band & Jugendchor-Projekt, das wir im Musikalischen Abendgottesdienst am 1. März in der Emmauskirche und am 20.03. in der Peterskirche vorstellten. Es hat Spaß gemacht und wir haben die ansteckende Fröhlichkeit genossen. Wir hoffen, dass sich viele Konfirmanden und Jugendliche trauen, einfach mal vorbeizuschauen und mitzusingen!
Wir sind eine lustige Ansammlung von ganz unterschiedlichen Charakteren und haben Spaß daran, mal richtig auf die Pauke zu hauen oder ganz zarte Töne zum Klingen zu bringen. Also, alle Jugendlichen und Junggebliebenen - Vorkenntnisse sind nicht nötig, traut euch!
Infos bei Kantorin Martina Hergt oder Meta Naujoks.


Chortag in Wurzen

Anfang März war es wieder soweit: Unser Chor ging auf Reisen. Für einen ganzen Tag Musik ließen wir uns von Martina Hergt ins schöne Örtchen Wurzen entführen, um ungestört vom Trubel der Großstadt einen Probentag miteinander zu verbringen. Dazu wurden uns direkt am Domplatz die Räumlichkeiten der dortigen Gemeinde zur Verfügung gestellt.
25 SängerInnen musizierten und lachten, probten für die kommenden Gottesdienste, unterhielten sich und lernten sich kennen. Bei der mittäglichen Führung durch den Wurzener Dom erzählte uns Kirchenmusikdirektor Johannes Dickert Historisches zu Kirche und Stadt und "griff" am Schluss für uns "in die Orgeltasten".
Gestärkt durch Gesang, mitgebrachte Salate, selbst gebackene Kuchen und angeregte Gespräche ging dieser Probentag viel zu schnell zu Ende – und lässt uns freudig auf den nächsten warten.

Claudia Zeising




28.01.2012 | emm@uslukasweb v5.83.1
Inhalt: Kirchenvorstand | Gestaltung: Tim D. Domigall

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