
Ich bin Student der Romanistik an der Universität Leipzig und habe in den letzten zwei Jahren im Zweitstudium Kirchenmusik in Dresden und Leipzig studiert. Seit dem 01. Oktober darf ich jetzt die Aufgabe des Kantors in Paunsdorf versehen. Mit dem Chor konnten wir schon zum Reformationsfest das erste Mal singen.
Ich freue mich auf eine weitere schöne Zeit in Paunsdorf!

– die schon bekannte Gemeindepädagogin, die jetzt in allen Kirchgemeinden des Kirchspiels mit 80% tätig ist. Zu ihren Aufgaben gehören die Junge Gemeinde, Angebote für Familien und vieles mehr!
"Bin wieder unterwegs...
- im Kirchspiel!"
Mein Name ist Nicolle Ziera. Ich arbeite seit März 2010 als Religions- und Gemeindepädagogin im Kirchspiel und freue mich, meine Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Familien nun auch mit einem größeren Stellenumfang weiter zu führen.
Bin dabei gespannt auf alle Begegnungen!"
Nicolle Ziera

2004 hat Leonore Panse die Angebote für jugendliche und erwachsene Aussiedler im Gemeindehaus in Volkmarsdorf aufgebaut. Woche für Woche kamen Menschen hierher, um zu lernen. Später wurde das Projekt LENA daraus und Natalia Wolter hat diese Aufgabe übernommen.
Die beiden Frauen haben viele Menschen aus unseren Gemeinden begleitet und ihnen die Integration in Gesellschaft und Kirche erleichtert.
LENA endete am 30. September; wir bedanken uns herzlich für das Engagement, die Mühe und Kraft, die Frau Panse und Frau Wolter eingebracht haben. Auf ihren weiteren Wegen wünschen wir alles Gute und vor allem Gottes Segen!
Der Kirchenvorstand
Seit zwei Jahren ist der Kirchenvorstand im Amt und hat sich monatlich zu seinen Sitzungen in den einzelnen Gemeinden getroffen. Manche Sitzung endete spät in der Nacht und andere nach 2 Stunden. Diskussionen, Kompromisse und Einstimmigkeit bestimmen die Zusammenarbeit der VertreterInnen aus den einzelnen Kirchgemeinden.
In dieser Zeit hat der Kirchenvorstand sehr viele Personalentscheidungen getroffen, die Haushaltspläne verabschiedet, Aufträge erteilt und die Zuständigkeit für Kindergarten, Friedhöfe und Gebäude im Kirchspiel wahrgenommen. Und, und, und,…
Die Aufgaben für die Zukunft werden nicht weniger: Die Wiederbesetzung der Pfarrstelle Baalsdorf /Mölkau, eine solide Haushaltsplanung bei sinkenden Einnahmen, Vermietungen und auch inhaltliche Fragestellungen wollen wir stärker bedenken. Aber was ist die Sorge um die Kirchgemeinden und das Kirchspiel ohne den Rückhalt und die Bestätigung im Glauben? Deshalb kommt der Kirchenvorstand am ersten Samstag im Februar zu einem Rüsttag in Oschatz zusammen. Das Thema lautet "Von Gott reden – vom Glauben reden".
Haben Sie Wünsche, Fragen oder Probleme auf dem Herzen, dann sprechen Sie uns bitte an!
Ihr Kirchenvorstand
Diese Frage haben Sie sich bestimmt auch schon gestellt. Eine einfache und klare Antwort gibt es darauf derzeit nicht. Nach Bekanntwerden der erfolgreichen Bewerbung von Pfr. Matthias Ellinger im Kirchspiel Kohrener Land und der Abstimmung des Zeitplanes für den Pfarrstellenwechsel hat der Kirchenvorstand alles für die Wiederbesetzung Erforderliche umgehend in die Wege geleitet. Die für den Antrag beizubringenden Unterlagen sind im Juni 2010 dem Kirchenbezirksvorstand rechtzeitig zur letzten Sitzung vor der Sommerpause zugeleitet worden. Daraufhin erhielten wir die Nachricht, dass vor einer Entscheidung zur Wiederbesetzung der Stelle und der Ausschreibung offene Fragen zwischen dem Kirchenbezirk und dem Landeskirchenamt geklärt werden müssen. Insbesondere geht es dabei um die Problematik, ob die neu zu besetzende Pfarrstelle auch unter dem Blickwinkel der voraussichtlich moderaten Kürzungen 2013/14 bestehen können wird. Seitdem sind auf unterschiedlichen Ebenen Gespräche geführt worden, aber leider ist der Durchbruch noch nicht gelungen. Es ist damit zu rechnen, dass eine Entscheidung nicht unmittelbar bevorsteht. Offen muss bis dahin leider auch bleiben, ob es noch einmal eine 100%ige zweite Pfarrstelle im Kirchspiel geben wird oder ggf. eine Stelle mit eingeschränktem Dienstumfang (möglich sind 50% oder 75%).
Der Kirchenvorstand
Der Kirchenvorstand trifft sich in der Regel einmal im Monat. Die Aufgaben für unsere Sitzungen sind die Finanzen und der Haushaltsplan, Personalentscheidungen, Bau- und Mietangelegenheiten, Planungen von gemeinsamen Veranstaltungen und vieles mehr.
Aktuell stehen auf der Tagesordnung die Pfarrstelle Baalsdorf/Mölkau, eine Überarbeitung der Konzeption „Abendmahl mit Kindern“ und die Gemeindepädagogik (Stellen, Aufgaben, Perspektiven) für das Kirchspiel.
Wünschen Sie regelmäßig Informationen zu den Sitzungen? Haben Sie Fragen und Wünsche an den Kirchenvorstand? Dann sprechen Sie uns gern an! Wir freuen uns!

Gottesdienst am Sonntag, 6. Februar 2010
Es predigt Dr. Martin Gillo, MdL. Im Anschluss Kirchenkaffee.
Vom 1. bis 5. Juni 2011 werden viele Tausend Menschen zu Gast in Dresden sein, um gemeinsam den 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag zu feiern. Kirchentage sind ein Fest des Glaubens und bieten viele Gelegenheiten, gemeinsam über die Fragen unserer Zeit nachzudenken. Gemeinsam mit anderen sächsischen Kirchgemeinden sind wir an den Vorbereitungen und der Durchführung des Kirchentages in Dresden beteiligt – bei Gottesdiensten und Feiern des Abendmahls, beim Abend der Begegnung oder bei der Quartiersbetreuung.
Mit einem KirchentagsSonntag am 6. Februar 2011 wollen wir uns gemeinsam auf den Kirchentag in Dresden einstimmen. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht die Kirchentagslosung „… da wird auch dein Herz sein“ (Matthäus 6,21). Dabei wird uns die Frage begleiten, welche Dinge im Leben uns wirklich wichtig sind und uns am Herzen liegen. Sie sind herzlich eingeladen!
Und wer ist 2011 dabei?

Wir sind dabei – Sie auch?Der Abend der Begegnung ist ein großes Straßenfest zum Auftakt des Kirchentages am 1. Juni 2011 in Dresden. Einen Abend lang sind dazu Menschen in der Dresdner Alt- und Neustadt und entlang der Elbe zum Mitfeiern eingeladen. Der Abend ist ein Schaufenster, bei dem Kunst, Kultur und Kulinarisches einen Einblick in die Vielfältigkeit der Region bieten. Für die beteiligten Kirchen und ihre Gemeinden ist der Abend der Begegnung eine Chance, sich in Ihrer Vielfalt und Lebendigkeit in der Öffentlichkeit zu zeigen. Gastgeberin ist die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens mit ihren Gemeinden vom Vogtland bis zur Oberlausitz und vom Erzgebirge bis zum Kirchspiel im Leipziger Osten. Wir übernehmen ein Stück Gastgeberschaft und bieten Wiener Würstchen und Getränke an und präsentieren uns. Wollen Sie uns unterstützen und mitmachen, dann melden Sie sich bei Pfarrer Teichert.

Von Kleinpösna nach Baalsdorf führte mich das erste Mal der Weg ins Kirchspiel des Leipziger Ostens. Und der Anger von Baalsdorf hat mir gleich den Eindruck einer Sphäre des Miteinanders vermittelt. Es trafen sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kirchspiels am 1. September dort. Die Kirche auf dem Anger, die Kirche in der Mitte des Lebens, die Kirche unter den Leuten, diese Kirche hat Christen und Nichtchristen etwas zu sagen. Ich möchte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kirchspiel unterstützen, die neue Situation nach dem Stellenwechsel von Pfarrer Ellinger zu gestalten. Dafür stehen 25 % Dienstumfang zur Verfügung. Der Anger in Baalsdorf gefiel mir vielleicht deshalb sogleich, weil ich wie andere Berufstätige auch alles unter einen Hut bringen muss. Meine Frau ist Pfarrerin, wir haben 3 Kinder und leben in Markkleeberg. In meiner Aufgabe als Polizeipfarrer bin ich viel unterwegs und zuständig für die Polizeidirektion Leipzig, die Bereitschaftspolizei, die Polizeifachschule und Teile der Polizeidirektion Westsachsen. Außerdem schreibe ich auch mal einen Artikel oder äußere mich zu den Zeiten der Bürgerbewegung ´89. Zu meinem 51. Geburtstag habe ich zwei Kochbücher geschenkt bekommen. Es gibt ja schon welche in unserem privaten Haushalt, aber das sollte wohl ein Wink sein. Überhaupt das Miteinander ist für Älterwerdende ein Thema, Abschnitte des Berufslebens oder auch der Arbeitslosigkeit sollen zum Jetzt meines Lebens dazugehören. Nach Leipzig bin ich 1995 gekommen und durfte die Evangelische Studentengemeinde betreuen. Wir Christen wissen, dass Gemeinschaft nicht selbstverständlich ist. Eine Gemeinschaft, die sich allein aus sich selbst versteht, besteht vielleicht nicht lang. Unsere Gemeinschaft, die die Bibel liest und Worte daraus hört, sucht Christus auf dem Anger des Lebens. Und Christus führt uns nach draußen - zu denen, die Fragen an uns haben.
Stephan Bickhardt
- ab SOFORT für eine 80%-Stelle im Krippenbereich (mit der Möglichkeit, den Stellenumfang zu erhöhen), befristet bis Dezember 2012.
Das bieten wir Ihnen:
Das bringen Sie mit:
Haben Sie Interesse, dann wenden Sie sich bitte an die Leiterin A. Ziesmer oder Pfarrerin Langner-Stephan (m@iladressen und Telefonnummern siehe » Kontakte.
» Stellenausschreibung Erzieher/in

Mit diesen Zeilen möchte ich mich auch an dieser Stelle aus den Gemeinden verabschieden. Seit ziemlich genau 11 Jahren habe ich in den Gemeinden Baalsdorf und Mölkau, von Anfang auch etwas in Paunsdorf und später mit der Kirchspielgründung noch Sellerhausen-Volkmarsdorf mit als Pfarrer versucht zu wirken. Ja, was bedeutete bzw. bedeutet mir dies weiterhin?
Vor allem geht es mir darum, die Menschenfreundlichkeit Gottes und seine Nähe anzusagen oder in den vielfältigen Ausdrucksformen seiner Zuwendungen sichtbar werden zu lassen. Manchmal bei schönen Anlässen geht dies ganz einfach und ist nahezu offensichtlich, es gab/ gibt aber auch Situationen, in denen daran gezweifelt werden darf. Gerade auch dann den Bezug auf Gott nicht aufzugeben, sondern fragen zu dürfen, dafür eine Adresse mit großem Erfahrungshintergrund zu haben, ist ein besonderer Schatz. Überhaupt bekommt das Leben eine tiefere Dimension, wenn der Horizont vor Gott oder dem Umfassenden nicht Halt macht. Dies konnte ich vielfältig mit anderen erleben.
Das Christentum bietet dafür eine reichhaltige Geschichte, die zwar auch Irrtümer samt fehlerhaftem Verhalten oder Denken bereithält, jedoch viel mehr den Menschen geadelt hat, seine grandiosen Möglichkeiten trotz aller Endlichkeit aufspüren lässt. Und im Endeffekt eben nicht nur ein paar Auserlesene, sondern jeder Person zugesprochen ist. Was oft nicht ganz einfach umzusetzen ist oder eine gewaltige Herausforderung darstellt, bleibt ein bewahrenswertes Geschenk durch Jesus.
Dies wach zu halten ist Aufgabe unserer Kirchgemeinden, die deshalb innerlich und äußerlich gepflegt werden müssen. D.h. nicht nur der Vergangenheit verhaftet zu sein, sondern sie für die Gegenwart fruchtbar zu machen. Denn Christsein heißt ja im Endeffekt, zukunftsoffen zu existieren, sich also für Zukünftiges öffnen. In dieser Verbindung über Zeiten hinweg gibt es einen Segensstrom. Das ist eben etwas anderes, als nur die Gegenwart auszuschlachten, weil man ja nicht weiß was kommt. So können gerade Christen Dinge aus der Vergangenheit prüfen, Gegenwärtiges auf wahrhaft Menschenwürdiges hin gestalten und so jedem Leben eine Perspektive zu geben. Oft konnte ich feststellen, dass diese Botschaft in mancher Lebensdürre gern aufgenommen wurde und wer sie mit weitergab, zehrt ebenso von diesem Quell.
Sicher bleibt da auch mir einiges unerfüllt und gewiss konnte ich diesbezüglich nicht alle Erwartungen erfüllen. Mir wäre es auch lieber gewesen, noch mehr Zeit für Besuche ob nun in einer schwierigen Situation oder einfach so, für verschiedene Feiern, gemeinsame Unternehmungen usw. gehabt zu haben. Leider muss ich da bei allem Bemühen auch die Begrenztheit meiner Kräfte eingestehen. Und manchmal war nicht die nötige Geduld vorhanden, das Wachsende zu entdecken oder kleinere Pflänzchen schon zu integrieren. Trotzdem ist viel wirklich Aufbauendes im kleinen Rahmen oder in größeren Zusammenkünften, sowohl innerlich als auch äußerlich passiert. Dafür bleibe ich dankbar und bin gewiss, dass davon auch einiges weiter gedeiht. So hoffe und wünsche ich vor allem den Baalsdorfer und Mölkauern – aber natürlich nicht nur ihnen, dass Sie die Kirchgemeinden vor Ort bis weltweit weiterhin selber als eine attraktive Größe ihres Gottvertrauens nutzen. Und es setzt sich als Aufgabe fort, dies zeitgemäß zu gestalten und offenherzig anzubieten. Ebenso ein herzliches Dankeschön allen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern, die mich dabei wesentlich unterstützten und sicher vor Ort künftig manches bewegen.
In diesem Sinne verbleibe ich hier mit herzlichen Grüßen und ab 1. September weiter wirkend in dem Kirchspiel Kohrener Land
Ihr Pfr. Matthias Ellinger
Verabschiedung war am Sonntag, den 29. August, im Rahmen des Gemeindefestes Baalsdorf-Mölkau (» www.pfarre-baalsdorf.de)

bin ich! Mein Name ist Nicolle Ziera. Geboren und aufgewachsen in Leipzig-Paunsdorf – und dort bin ich, nach Moritzburg, Dresden, Leipzig-Stötteritz und Berlin, auch wieder zu Hause. Jetzt mit meiner eigenen Familie: mein Mann Sebastian Ziera und unsere beiden Kinder Paula Marlen (6) und Emil Thaddäus (1).
Ich arbeite seit April dieses Jahres als Gemeindepädagogin im Kirchspiel im Leipziger Osten und bin damit hauptsächlich für die Kinder- und Jugendarbeit zuständig.
An zwei Tagen in der Woche gehe ich meinem zweiten Beruf nach und arbeite als Logopädin mit sprach- und hörgeschädigten Jugendlichen.
Gemeinde heißt für mich vor allem Gemeinschaft und so freue ich mich auf viele interessante Begegnungen, Gespräche und Erlebnisse!
Nicolle Ziera
Ich bedanke mich für die sehr freundliche und herzliche Aufnahme durch Pfarrer, Kirchenvorstand und Kirchgemeindevertretung, Kirchenmusikerkollegen und Gemeindemitglieder. Sie hat mir den Neubeginn und das Einleben in einer ganz neuen Umgebung sehr erleichtert!
Ich bin in Magdeburg geboren und wuchs dort in einem kleinen Dorf in der Nähe auf. Seit mittlerweile 14 Jahren bin ich als Kirchenmusiker tätig. In diesen Jahren habe ich oft die Gelegenheit bekommen, mich weiterzuentwickeln und so freue ich mich auch jetzt, in Ihrer Gemeinde tätig zu sein. Zurzeit studiere ich in Halle an der Hochschule für Kirchenmusik und an der Martin-Luther-Universität Operngesang und Gesangspädagogik. Mein Wunsch ist es, in Paunsdorf wieder einen Chor aufzubauen. Was braucht man dazu? - Natürlich Sänger. Ich lade Sie schon jetzt herzlich ein, im Chor der Paunsdorfer Genezarethkirche mitzusingen. Dazu erhalten Sie in der kommenden Zeit noch nähere Informationen. Mehr über mein Leben und Wirken erfahren Sie auf meiner Internetseite » www.christian-wiebeck.de. Ich wünsche uns nun viel Freude für die kommende Zeit!
Ihr Christian Wiebeck, Kantor

Passend zum Osterfest, korrekt am 4. April 2010, wird das Siegel des Ev.-Luth. Kirchspieles im Leipziger Osten in Kraft gesetzt. Darin kann man eine Formalität erkennen wie auch im Namen des Gebildes als Raum für die evangelischen Christen in diesem Bereich.
Doch dahinter soll mehr stecken, eben wie bei einem guten Namen. Und das ist im Siegel angedeutet. Wer sich als Leipziger in der christlichen Kunstszene auskennt, wird unschwer die kernige Handschrift des Grafikers Matthias Klemm erkennen. Er hatte die komplizierte Aufgabe, aus örtlichen Gegebenheiten und dem Namen ein Identifikationszeichen zu schaffen. Die Sonne fand sich schnell und Kirchenvorstehern war das damit verbundene Symbol der Taube unverzichtbar. Demgegenüber stehen die vielleicht nicht so ästhetisch wirkenden Klötzer. So krass oder gar unzutreffend manchem dieser Gegensatz vorkommt, vielleicht weil er in einer idyllischen Villa wohnt, so zeigt er trotzdem Wahrheit auf. Unsere Behausungen sind manchmal „Klötze“, in denen wir uns fremd oder kalt vorkommen. Über allem sind wir auf die Wärme, das Licht, die bewegende Kraft, die Friedfertigkeit Gottes angewiesen. Weil uns diese Ausrichtung unverzichtbar erscheint (nicht umsonst ist die Orientierung der Kirchen nach Osten und ebenso die christliche Bestattung) und wir da etwas erwarten können, dürfte dieses Siegel sprechend sein. Gerade um die Form der Taube haben wir gerungen: ob sie von oben herabstürzt oder auffliegt oder einen Platz sucht. Also darin steckt für uns mehr als ein schön gestaltetes Amtserfordernis, sondern eine Glaubensbestätigung. Und diese kommt nicht ohne Erwartungen für Raum und Zeit und darüber hinaus aus!
Wenn Ihnen dazu noch Gedanken oder Empfindungen aufsteigen, nehmen wir dies gern als willkommene Erweiterungen auf.
Matthias Ellinger, Baalsdorf/Mölkau
Auf der neu gestalteten Stelle im Pfarramt Sellerhausen begrüßen die Kirchgemeinde und der Kirchenvorstand Herrn Gerald Vogel. Trotz eingeschränkter Einarbeitung wegen der Krankheit von Frau Kathrin Lehnert hat er den Einstieg gut geschafft. Vielleicht sind Sie ihm schon begegnet. Wir wünschen viel Freude und Lust bei der Arbeit und natürlich Gottes Segen!
A. Langner-Stephan

„Im Dezember trat ich mit einer halben Stelle die Nachfolge von Frau Ines Froehlich und Frau Kathrin Lehnert im Pfarramt an.
Ich wuchs in Halle und Leipzig auf. Nach einem Ingenieurstudium arbeitete ich bis zur friedlichen Revolution als Informatiker im Raum Dresden. Über den Runden Tisch des Kreises kam ich 1990 in das Landratsamt Dippoldiswalde, wo ich das Ordnungsamt aufbaute und über mehrere Jahre leitete. Zeitgleich brachte ich mich als Kirchvorsteher und beim Aufbau des Diakonischen Werkes Dippoldiswalde in das kirchliche Leben ein. In den vergangenen neun Jahren arbeitete ich als selbstständiger Versicherungsmakler.
Seit 2005 lebe ich wieder in Leipzig, nunmehr im Stadtteil Neustadt, und bin gern auf meinem Drahtesel in der Stadt unterwegs. Meine drei erwachsenen Kinder gehen inzwischen ihre eigenen Wege.
Die Welt des christlichen Glaubens betrat ich in meiner Jugend durch die Pforte der Chormusik. Mit dem Singen vor allem zeitgenössischer Chorwerke in der Meißner Kantorei 1961 und im Leipziger Vocalensemble habe ich diese Beziehung immer wieder zu vertiefen und die Zuhörer daran zu beteiligen gesucht.
Ich freue mich, dass ich auf meiner neuen Arbeitsstelle Verwaltungstätigkeit mit vielfältigen menschlichen Kontakten verbinden kann. Hier spüre ich viel freundliche Begleitung durch Mitarbeiterinnen und Gemeindeglieder. Besonders danke ich Frau Kathrin Lehnert für ihren Einsatz, durch den sie einen reibungslosen Übergang ermöglicht.
Gern bin ich für Sie da.
Gerald Vogel
Die Kirchgemeinde und der Kirchenvorstand bedanken sich ganz herzlich bei Ines Froehlich und Kathrin Lehnert für die Arbeit und das Engagement im Pfarramt Sellerhausen.
Frau Froehlich ist 2008 eingesprungen und hat geholfen, die Öffnungszeiten des Pfarramtes zu sichern. Ohne ihre Bereitschaft wäre damals so ein reibungsloser Wechsel nicht möglich gewesen.
Als Frau Lehnert vor 4 Jahren ihre Tätigkeit begann, waren die Perspektiven für ihre Stelle im Predigerseminar schlecht. Durch eine Zusammenlegung ist in Leipzig ein neues Institut entstanden und die Koordination zwischen beiden Tätigkeiten für sie immer schwieriger. Die Reduzierung ihrer Stelle im Pfarramt vor 2 Jahren war ein erster Schritt des Abschieds.
Zum Schluss bleibt noch ein Wunsch: Wir wünschen beiden Gottes Segen auf dem weiteren Weg.
A. Langner-Stephan

Nach neun Monaten Vertretung in der Paunsdorfer Kirchgemeinde möchte ich Ihnen Lebewohl sagen. Wir haben viele schöne Gottesdienste gefeiert in der Genezarethkirche und so manche Nachmittags- und Abendstunde verbracht in den Gemeindekreisen und mit der Kirchgemeindevertretung. Ich war regelmäßig in der Kindertagesstätte und habe eine ganze Anzahl von Gemeindegliedern besucht. Es gab viele gute Gespräche, an Kaffeetischen, am Bett im Pflegeheim und vor Trauerfeiern. Den begonnenen Glaubenskurs werde ich noch bis Anfang Juli fortsetzen. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Offenheit, die ich immer wieder spüren konnte. Jetzt ist es Zeit zu gehen. Die nächste Vertretung in meiner eigenen Gemeinde wartet auf mich. Ich wünsche Ihnen weiterhin ein aufgeschlossenes Herz und Gottes Segen für das, was vor Ihnen liegt.
Ihre Christine Thomas
Planen Sie die Taufe Ihres Kindes oder Ihre Trauung, haben Sie Fragen zum Konfirmandenunterricht, oder möchten Sie Ihr Hochzeitsjubiläum feiern? Wir freuen uns mit Ihnen und begleiten Sie gern bei diesem wichtigen Schritt im Leben. Sprechen Sie uns an und stellen Sie Ihre Fragen!
Informationen bei Pfarrerin Langner-Stephan, bei Pfarrer Matthias Ellinger und Pfarrer Jan Teichert!
Am 16. Dezember 2008 kam der neu gewählte Kirchenvorstand zu seiner ersten Sitzung zusammen.
Zur Vorsitzenden wurde Pfarrerin Angela Langner-Stephan und zum Stellvertreter Dr. Jürgen Schroeckh gewählt. Für Vorbereitung der Sitzungen und schnelle Absprachen wurde ein "Lenkungsausschuss" gebildet. Ihm gehören Dorle Frisee, Dr. Arnd Besser, Dr. Jürgen Schroeckh und die PfarrerInnen an.
Daneben gibt es im Kirchspiel einen Finanz- und Liegenschaftsausschuss mit Rita Rath, Dieter Haufe, Reinhard Sommer, Thilo Gehrhardt, Dr. Jürgen Schroeckh und den PfarrerInnen.
Für weitere Arbeitsgebiete wurden Verantwortliche aus dem KV bestimmt: Für Bauangelegenheiten Thomas Gehre, für die Kindergärten Pfrn. Angela Langner-Stephan, für die Öffentlichkeitsarbeit Tim Domigall und Angelika Hillert. Noch offen sind die Bereiche Missionarisches Gemeindeleben / Seelsorge, Friedhöfe, Kinder und Jugend.
In den einzelnen Gemeinden gibt es zu wichtigen Aufgaben vor Ort Ausschüsse oder Initiativgruppen.
Natürlich können Sie für Ihre Anfragen alle Mitglieder des Kirchenvorstandes ansprechen!
Die neu gewählten Gemeindevertretungen und der neu gewählte Kirchenvorstand sind mit den Gottesdiensten am 1. Advent in ihre Arbeiten eingeführt. Mit dem Beginn des neuen Kirchenjahres nehmen sie ihre verantwortungsvolle Arbeit auf, zu der wir um Gottes Segen bitten. Sie sind herzlich eingeladen zum Gemeinsamen Gottesdienst im Kirchspiel mit Vorstellung des Kirchenvorstands am 4. Advent um 10.00 Uhr in der Genezarethkirche Paunsdorf!
v.l.n.r.: Rita-Maria Rath, Angela Langner-Stephan, Matthias Ellinger, Angelika Hillert, Dr. Arnd Besser, Tim Domigall, Dr. Jürgen Schroeckh, Thomas Gehre, Dorle Frisee, Andreas Dubiel, Dieter Schulze, Jan Teichert, Thilo Gehrhardt, Dieter Haufe, Reinhard Sommer